Donnerstag, 17. April 2014

aufgebraucht im März 2014

bevor der Monat bald schon wieder vorbei ist, wollte ich noch kurz meine Ausbeute vom März zeigen:


Vichy Normaderm Reinigungs-Gel

ist und bleibt mein liebstes Reinigungsgel. kostet zwar etwas mehr, ist aber sehr ergiebig und man fühlt sich einfach quietschsauber danach. bereits nachgekauft.

Aquaclear Soft Multifunktionslösung

ich war vor Kurzem bei Fielmann und habe neue Kontaktlinsen getestet, zu denen ich auch gleich eine neue Probe Multifunktionslösung bekommen habe. tut ihren Job, ich bleibe aber wohl bei Opti-Free pure moist.

Balea After Shave Pflege-Gel Sensitive

besonders nach der Rasur leistet dieses sanfte Gel gute Dienste: die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt, gepflegt und beruhigt. habe das Gefühl, ich bekomme damit weniger Irritationen und Pickelchen, daher bereits nachgekauft.

Dove maximum protection

funktioniert im Prinzip genau so wie das Produkt von Rexona, das ich mir auch wieder nachgekauft habe. 

Tahiti Secret de Passion Monoi Duschgel

eines meiner Duschgels aus Frankreich. der Duft hat mir sehr gut gefallen, super lecker tropisch fruchtig, nur die Konsistenz war mir etwas zu gelig. wird vorerst nicht nachgekauft.

Lush Helping Hands Handcreme

meine all time favorite Handcreme und Rettung in der Not für trockene, beanspruchte Pfoten. bereits nachgekauft.

L'oréal Préférence Les Blondissimes Pastell Soft Rosé

habe ich ehrlich gesagt nur mal gekauft, weil sie reduziert war. schöner, leichter Effekt und gute Pflege – bekommt man aber mit Directions und Spülung selbst für weniger Geld hin, daher kein Nachkauf.

Sally Hansen Insta-Dri Anti-Chip Top Coat

solider Schnelltrockerlack, bei dem ich aber gegen Ende den Eindruck hatte, dass mein Nagellack schneller splittert. bin daher vorerst wieder zu essie Good To go zurückgekehrt.

Microcell 2000 Nail Repair

aufgrund der Inhaltsstoffe nicht unumstritten, für mich aber die absolute Rettung für weiche und brüchige Nägel. bereits nachgekauft.

Dienstag, 1. April 2014

essie Fiji

eine Schicht Microcell 2000 Nail Repair, drei Schichten Fiji, eine Schicht essie Good To Go

so lange habe ich ihn vergeblich angeschmachtet: den Fiji von 2012 habe ich leider verpasst und bin erst darauf aufmerksam geworden, als er trotz intensiven Suchens nirgendwo mehr erhältlich war. die Variante, die ich mir aus den USA bestellt hatte, war mir viel zu Rosa und so gar nicht das, was ich mir erhofft hatte – dementsprechend wurde der Lack einmal lackiert und kurz darauf entsorgt. als ich vom diesjährigen Repromote hörte, habe ich täglich sämtliche Drogerien in meiner Nähe abgeklappert, bis ich ihn endlich in meinen Händen hielt. die Farbe ist zwar ein bisschen rosaner als das Original, aber in meiner Erinnerung lange nicht so Barbiefarben wie die US-Version. mir gefällt die Variante wirklich wahnsinnig gut und wenn ich mir jetzt noch irgendwo ein Back-up sichern kann, bin ich restlos glücklich.

Mittwoch, 12. März 2014

Schneefuchs: von Rot zu Blond. [Teil 2]

nachdem ich gestern schon ein bisschen über die Hintergründe zu meiner aktuellen Haarfarbe geschrieben habe, folgt hier nun ein kleines "HOW TO BECOME A SUICIDE BLONDE":


WAS ICH VERWENDET HABE:

Colour B4 Haarfarben-Entferner Extra
soll die Farbpartikel aus coloriertem Haar entfernen und so die ursprünglichen Haarfarbe wieder zum Vorschein bringen. das kann allerdings nur dann funktionieren, wenn die Haare coloriert und nicht aufgehellt sind. da weder Ammoniak noch Aufheller enthalten sind, gilt diese Methode als besonders schonend. ich habe den Haarfarben-Entferner ausschließlich bei Rossmann gefunden, dort kostet er etwa 13 Euro.

Schwarzkopf Blonde Extrem Aufheller L1++
einer der gängigsten Aufheller in der Drogerie, praktisch überall erhältlich und war auch bereits das Produkt, das ich für mein erster Aufhell-Experiment verwendet habe. kostet um 3,50 Euro. den Syoss Ultra Aufheller bekommt man zum selben Preis und ich habe den Eindruck, dass es sich hier auch abgesehen von der Verpackung praktisch um dasselbe Produkt handelt. beide versprechen eine maximale Aufhellung um 6 bis 8 Nuancen.

L'Oréal majiblond 900S mit 12% Oxydant Entwicklercreme angemischt 
beide Produkte sind im Friseurbedarf sowie online für ca. 8 Euro pro Farbtube und ca. 14 Euro pro Flasche Oxydant erhältlich. die Anschaffung einer eigenen Oxydant-Flasche lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man vor hat öfter damit zu arbeiten. da ich für meine roten Haare bereits majicontrast verwendet habe, habe ich mich hier einfach für majiblond entschieden und die Farbe entsprechend angemischt. majiblond verspricht eine Aufhellung von bis zu 4 ½ Nuancen, die Vorteile sind hier die Möglichkeit der Dosierung bzw. Wiederverwendung und die Wahl von kühlen bzw. warmen Farbnuancen.

Swiss-O-Par Silver Shampoo
ein Shampoo, das den Gelbstich, der bei Bondierungen häufig auftritt, neutralisieren soll. die milde Formulierung ohne Silikone ist außerdem auch für frisch blondiertes Haar geeignet. für etwa 3,50 Euro in Drogerien und online erhältlich.

Directions Lilac
funktioniert nach demselben Prinzip wie Silbershampoo: Blau bzw. Violett ist die Komplementärfarbe zu Gelb bzw. Orange und gleicht so den jeweiligen Farbstich aus. einfach einen Klecks der tönenden Farbcreme mit mindestens ebenso viel heller Spülung [in meinem Fall z. B. Balea Feuchtigkeitsspülung] anmischen, das entstandene pastellfarbene Gemisch auf die Haare auftragen, für etwa 15 bis 20 Minuten einwirken lassen und anschließend mit möglichst lauwarmem oder kaltem Wasser ausspülen. Directions erhält man beim Friseurbedarf, in manchen alternativen/punkigen Shops und natürlich online für 7-8 Euro pro Töpfchen. und nein, die Haare werden nicht lila.

hier seht ihr mein jeweiliges Ergebnis im Zwischenstand:


Entfärben | 1. Blondierung | 2. Blondierung + Directions Lilac mit Conditioner


WIE ICH VORGEGANGEN BIN: 

ich habe die Haare zuerst nach Anweisung mit B4 entfärbt. das Zeug stinkt einfach abartig [irgendwie … faulig?] und das mehrmalige, minutenlange Auswaschen wird zwar wirklich anstrengend, aber ich hatte den Eindruck, es lohnt sich: meine roten Haare waren nach der Anwendung [wenn auch etwas fleckig] schon recht hell Orange und fühlten sich trotz des gummiartigen Gefühls während der Anwendung danach gesund an. die Helligkeit ist denke ich vor allem darauf zurückzuführen, dass ich meine Haare dank der Verwendung von majicontrast bei jedem Colorieren auch entsprechend aufgehellt wurden und das Produkt nur Farbpartikel entfernt, aufgehelltes Haar jedoch nicht "zurückverwandeln" kann.
anschließend habe ich meine Haare mit dem Schwarzkopf Aufheller blondiert und erhielt ein sattes Gelb mit partiellem Orangestich. eine zweite Blondierung mit dem Sysoss Aufheller anschießend hätte ich mir eigentlich sparen können, das veränderte das Ergebnis nicht mehr wirklich. um Haare und Kopfhaut nicht weiter zu strapazieren, ließ ich anschließend erst mal eine reichhaltige Kur einwirken und gönnte meinen Haaren zwei Tage Ruhe.
im letzten Schritt habe ich meine Haare noch einmal partiell mit majiblond aufgehellt, um möglichst weit weg vom teilweise immer noch präsenten Orangestich zu kommen. die Grundfarbe wurde dadurch aber nicht mehr verändert. da ich trotz mehrmaligem Waschen mit Silbershampoo immer noch einer strahlend gelben Sonnenblume glich, versuchte ich letztendlich mit einer Tönung gegen den Farbstich anzukommen – und hatte Erfolg. rechts unten seht ihr das Ergebnis direkt nach der einmaligen Anwendung der Directions-Conditioner-Kombi. drei Tage später habe ich meine Haare erneut mit Silbershampoo gewaschen und anschließend wieder etwa einen Esslöffel Directions Lilac mit etwa eineinhalb Esslöffeln Conditioner vermischt etwa 20 Minuten einwirken lassen, um mein jetziges Endergebnis, das ihr auch schon im letzten Post gesehen habt, zu erreichen.

SONSTIGES: meine Kopfhaut war nach mehrmaligem Aufhellen natürlich ziemlich angegriffen. gut geholfen hat mir Olivenöl, dass ich einfach einmassiert und über Nacht einwirken lassen habe, sowie wenige Tropfen Teebaumöl, die ich meiner Kur beigemischt habe. Anti-Schuppen-Shampoo kann bei den anschließenden Haarwäschen auch nicht schaden.


FAZIT: beim Friseur wäre ich mehrere hundert Euro los geworden und sicherlich auch nicht in nur einer Woche am Ziel gewesen. auf der anderen Seite sind das natürlich Strapazen, die den Haaren nicht unbedingt gut tun. umso wichtiger ist anschließend die richtige Pflege – ich setze mittlerweile fast ausschließlich auf Friseurprodukte und kann gerade Produkte von Kérastase und Redken sehr empfehlen. meinen Haaren geht es gut soweit, besonders dick waren sie auch vorher nicht, die Spitzen mussten sowieso geschnitten werden und ansonsten werden sie gehegt und gepflegt wie eh und je :)

essie Bordeaux

eine Schicht Microcell 2000 Nail Repair, zwei Schichten Bordeaux, eine Schicht Sally Hansen Insta-Dri

da sich mein Sally Hansen Insta-Dri dem Ende zuneigt, musste ein neuer Schnelltrockner her. als ich bei Müller das Set bestehend aus essie Bordeaux und Good To Go entdeckte, war die Entscheidung schnell getroffen – Good To Go habe ich bereits vorher schon für gut befunden und Bordeaux ist einfach ein all time classic. ich hab einfach eine irreparable Schwäche für dunkelroten Nagellack.

Dienstag, 11. März 2014

Schneefuchs: von Rot zu Blond. [Teil 1]

seit ich zu meinem zwölften Geburtstag endlich ein heiß ersehntes Päckchen rote Haartönung erhielt, haben meine Naturhaarfarbe und ich uns eigentlich nicht mehr wirklich gesehen. Rot in allen Nuancen – von natürlichem Braunrot über dunkles Bordeaux und Violett sowie knalliges Rot und sogar fast Orange bis hin zu Pink – schmückt seitdem meinen Kopf. von einem kurzen Abstecher zu Schwarz [was wirklich keine gute Idee war] mal abgesehen, habe ich dabei allerdings das Farbspektrum nie wirklich gewechselt.


Blond war trotzdem eine Farbe, die mich seit jeher fasziniert hat. allerdings konnte ich mir das an mir bis dahin nicht vorstellen und habe den Gedanken ehrlich gesagt auch nicht weiter verfolgt – Rot ist sehr hartnäckig und Blond zu werden hätte mich wohl viel Zeit, Geld und Nerven gekostet, mal ganz abgesehen von der Sorge, ob es überhaupt zu mir passen würde. im Herzen bin ich ein Rotfuchs und damit auch überaus glücklich. nur gab es trotzdem diese kleine Stimme in meinem Kopf, die mir das ewig währende "was wäre, wenn …" ins Ohr flüsterte – und als ich kürzlich Bilder von meinen Haaren zu Gesicht bekam, die dank des Ombrés ohnehin schon recht hell wirkten, beschloss ich, es einfach zu wagen.

 Bügeln wird überbewertet.

das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen und befriedigt meine vorherige Neugier und Experimentierfreude ungemein. meine Haare haben das ganze Prozedere erstaunlich gut überstanden, was ich meiner Meinung nach vor allem auf gute Pflegeprodukte und ausführliche Recherche zurückführen kann. seit etwas über einer Woche bin ich jetzt ein kleines Blondie und kann guten Gewissens sagen: das bin nicht unbedingt ich – aber es macht mir Spaß, in diese Rolle zu schlüpfen. 

welche Produkte ich verwendet habe und wie ich vorgegangen bin folgt dann in [Teil 2]
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