Montag, 21. November 2011

Krieg der Götter

letzten Mittwoch, im Kuschelsitz, auf großer Leinwand: Krieg der Götter.
die Handlung ist nicht wirklich erwähnenswert, Krieger Theseus tritt einen scheinbar aussichtlosen Feldzug gegen König Hyperion an, bei dem am Ende auch die griechischen Götter eingreifen.

die Story ist zwar eher flach, der Film selbst dafür aber umso bildgewaltiger. einer der wenigen Filme, bei denen sich der 3D-Effekt meiner Meinung nach lohnt. abgesehen von dem immensen Pluspubkt, dass der anatomisch nahezu perfekte Theseus eigentlich permanent oben ohne durch's Bild rennt, beeindruckt vor allem Mickey Rourke in der Rolle des Tyrannen Hyperion: brutale und blutreiche Folter- und Mordszenen können dem Antihelden höchstens ein verächtliches Lachen entlocken. die Götter sind entsprechend ihrem Zickenkrieg im Olymp mit goldenen Gewänder und opulentem Kopfschmuck ausgestattet und nehmen somit den optischen Gegenpol zu den verdreckten Kriegern auf Erden ein. damit auch die Lovestory nicht zu kurz kommt, taucht auch noch eine hübsche junge Priesterin auf, die sich jedoch allzu vorhersehbar des jungen Theseus annimmt. einzig die Titanen haben mich von der Darstellung her enttäuscht, da sie in der grichischen Mythologie als entstellte, riesige Monster beschrieben werden, im Film jedoch lediglich wie leicht verwirrte Kämpfernaturen ohne viel Hirn aussehen. Insgesamt tröstet das effektreiche Leinwand-Spektakel jedoch locker über diese Schwachpunkte hinweg und ist für mich rein von der Bildsprache schon absolut sehenswert. wer den Trailer mag, wird den Film lieben ;)

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