Mittwoch, 14. März 2012

John Carter – zwischen zwei Welten

gestern war ich endlich mal wieder im Kino. statt den ganzen Ageneten-Thrillern, die aktuell laufen und mich irgendwie null interessieren [wobei „Das gibt Ärger“ echt lustig war], habe ich mir Disney’s 3D-Spektakel John Carter – zwischen zwei Welten angeschaut. übrigens, normale Brille plus 3D-Brille ist schon relativ unangenehm zu tragen. und da ich ohnehin immer mehr zur Eule werde, muss ich vielleicht wirklich noch mal über die Anschaffung von Kontaktlinsen nachdenken … 


sowohl optisch als auch von der Story erinnert der Film an eine Mischung aus Aladdin, Star Wars und Prince Of Persia, verfolgt dabei aber treu das Disney-Prinzip: am Ende gibt’s ein super Happy End und die Guten gewinnen. da die Disney Verfilmung allerdings nicht der erste Kinohit ist, der sich an den Büchern von Edgar Rice Burroughs orientiert, sind die Parallelelen zu Vorgängern wie Avatar oder Star Wars eben teilweise nicht zu vermeiden, was der Qualität des Films an sich jedoch keinen Abbruch tut. 

Hauptmann John Carter ist eigentlich auf Goldsuche, gerät aber durch seine Flucht in eine Apachen-Höhle an ein mysteriöses Amulett, das ihn auf den Mars beamt. dort gerät er mitten in einen Krieg um den bereits sterbenden Planeten, wird von seltsamen Wesen gefangen genommen, verliebt sich in die Mars-Prinzessin Deja Thoris und übernimmt natürlich auch eine tragende Rolle im Kampf um die Zukunft der Marsbewohner. 

neben abenteuerlichen Kampfszenen kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz und allerlei wunderliche Wesen haben ebenfalls ihren formschönen Auftritt auf der Leinwand. besonders gut gefallen hat mir, dass Prinzessin Deja für eine Prinzessin ganz schön tough und im Gegensatz zu so mancher Filmheldin auch etwas mehr als nur die magersüchtige Schöne am Rande ist. auch die anderen Marsbewohner sind liebevoll charakterisiert und die typische Disney-Rolle des helfenden Haustiers ist ebenfalls gut besetzt [ich wollte uuuunbedingt auch so eins haben :D]. die Kampfszenen sind spannend, aber nicht übertrieben, die Story zieht sich nicht unnötig in die Länge und wird auch nicht zu kitschig [ich bin bei Disney-Filmen immer schon glücklich, wenn nicht gesungen wird] und eine gute Portion Humor und den Disney-Sweetness-Faktor gibt es natürlich auch noch dazu. Insgesamt also ein unterhaltsames Sci-Fi-Abenteuer, das auch aufgrund von Bild und Effekten definitiv einen Kinobesuch wert ist. 

John Carter – Zwschen zwei Welten ist als erster Teil einer Triologie geplant, die weitere Geschichten aus den Barsoom-Büchern erzählen soll. Den Anfang finde ich durchaus gelungen umgesetzt und freue mich deshalb schon auf eine Fortsetzung!

Kommentare:

  1. Ja war mit Sicherheit besser als der agenten Quatsch... Mit unheimlich bekannten Szenen... Oo

    Kontaktlinsen also...? Das wäre wohl in den letzten Tagen die einzig gute und richtige Entscheidung die du getroffen hättest...

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  2. Wah, ist der Film gut? Ich überlege dauernd massiv ob ich reingehe oder nicht und endlich les ich mal was drüber. Danke schonmal für die review. Ich werds mir aber noch überlegen.

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