Sonntag, 24. April 2016

Produkttest: Braun Silk-expert IPL dauerhafte Haarentfernung


Im Rahmen einer Testaktion von Erdbeerlounge durfte ich in den letzten Wochen den Braun silk-expert IPL testen. Das Gerät verspricht dauerhafte Haarentfernung durch IPL-Technologie in einer schnellen und sicheren Anwendung, die ohne weitere Hilfsmittel zuhause durchgeführt werden kann. Die Testzeit betrug sechs Wochen, in denen das Gerät je einmal wöchentlich angewendet wird. Welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, könnt ihr hier lesen: 

Meine Erwartungen 

 

Bisher habe ich zwar zahlreiche Methoden der Haarentfernung probiert, bin aber letzten Endes immer wieder zum Rasieren zurückgekehrt. Enthaarungscremes stinken und hinterlassen bei mir teilweise vereinzelt Stoppeln, Epilierer ziepen unangenehm und können Hautirritationen hinterlassen und sowohl beim Waxing, als auch beim Sugaring gefiel mir zwar das Ergebnis, nicht aber das vorherige Heranzüchten der Haare auf eine bestimmte Länge (sind wir mal ehrlich, wenn man die Härchen drei Wochen lang wachsen lassen muss, um danach wenn alles gut läuft zwei Wochen lang glatte Haut zu haben, lohnt sich das außer vielleicht für einen Abenteuer-Urlaub nicht wirklich). Nichtdestotrotz war ich schon nach längerer Zeit auf der Suche nach einer dauerhafteren Lösung zur Haarentfernung, da eben gerade bei dunklen Haaren für vollständig glatte Haut eigentlich jeden Tag rasiert werden muss. 

Mit Laser-Behandlungen hatte ich mich zwar schon mal grob auseinander gesetzt, sie aber als zu teuer und zu wenig erfolgversprechend abgetan. Vor Kurzem hörte ich jedoch von einer Freundin, die sich selbst ein IPL-Haarentfernungsgerät für die Heimanwendung gekauft hatte. Interessiert fragte ich nach und sie erzählte mir, dass sie das Gerät zwar erst seit ein paar Wochen benutze, aber bereits erste Erfolge vermerken könnte. Von lästigem Heranzüchten der Behaarung oder schmerzhafter Anwendung außerdem keine Rede. Trotzdem wollte ich nicht gleich selbst mit der kostenintensiven Anschaffung eines solchen Geräts nachlegen, sondern mich erst einmal weiter ausführlich informieren – ab einem gewissen Warenwert ist die Skepsis eben doch größer und ein einfacher Rasierer scheint dann doch recht bequem. Umso mehr freute ich mich aber, als ich in meinem E-Mail-Postfach den Aufruf zum Test mit Braun Silk-expert las und schickte direkt meine Bewerbung los. 


Kurze Zeit später erreichte mich tatsächlich eine Zusage zum Projekt und ich freute mich riesig, endlich auch selbst meine Erfahrungen mit der IPL-Methode machen zu können. Als ich mein Testpaket öffnete, war ich überrascht von der simplen Ausstattung: Ein Handgerät mit Ladekabel, ein Handbuch und ein Rasierer – mehr brauchte ich scheinbar nicht, um einer haarfreien Zukunft entgegen zu sehen. Das Gerät sah hochwertig und schick aus, lag gut in der Hand und ließ sich einfach bedienen – direkt nach kurzem Überfliegen der Bedienungsanleitung hatte ich den Eindruck, die verschiedenen Funktionen soweit verstanden zu haben. Auch die Länge des Kabels empfand ich als ideal – ausreichend lang, aber nicht so endlos, dass sich ohnehin nur alles verknotet. Ein großer Pluspunkt, der mir direkt auffiel: Für die Haarentfernung muss man nicht erst tagelang warten, sondern kann und soll das Gerät einfach direkt auf frisch rasierter Haut verwenden. Für mich von immensem Vorteil, da ich wie bereits eingangs erwähnt keine Lust habe, mir für meine Haarentfernungsmethode extra Haare anzüchten zu müssen, wo es doch eigentlich ums Entfernen dieser geht. Mein erster Eindruck des Braun Silk-expert IPL war also durchweg positiv – auch wenn ich ehrlich gesagt mit nicht allzu hohen Erwartungen, dafür aber voller Neugierde an das Projekt heranging. 





Erste Eindrücke 

 

Nach dem Auspacken und Einstecken machte ich mich direkt an meine erste IPL-Anwendung. Das Gerät muss einfach nur eingesteckt werden und ist in wenigen Sekunden startklar, was durch Inbetriebnahme der Lüftung und der Leuchte signalisiert wird. Anschließend wird das Gerät auf die Haut aufgesetzt und die Lämpchen signalisieren, ob die Öffnung richtig aufliegt und die Behandlung beginnen kann. Es liegt gut in der Hand und ist trotz des mittelschweren Gewichts angenehm zu handhaben und leicht zu bewegen.
Als Erstes habe ich die Behandlung an meinen Achseln probiert und dabei nach einmaligem Ausprobieren direkt vom Sensitiv-Modus in den normalen Modus gewechselt, da es dabei keinerlei Probleme gab. Die Lichtblitze bitzeln zwar ab und an minimal auf der Haut, weh tut aber absolut nichts. Mit der Behandlung meiner Achseln war ich innerhalb kürzester Zeit fertig – für beide Seiten brauchte ich insgesamt keine fünf Minuten. Meine Haut fühlte sich danach zwar minimal erwärmt, aber keineswegs empfindlich oder gar irritiert an. Ehrlich gesagt habe ich nach der Anwendung gar keinen Unterschied zum Zustand davor bemerkt – im positiven Sinne. 


An meinen Beinen erwies sich die Anwendung dann als minimal schwieriger: Zum einen braucht man für eine größere Fläche natürlich insgesamt mehr Zeit, zum anderen löst das Gerät keine Impulse aus, wenn die Öffnung nicht vollständig bedeckt ist, was gerade an Stellen wie rund ums Schienbein oder Knie schnell schwierig werden kann. Nichtdestotrotz ging die Behandlung auch hier insgesamt einwandfrei von statten und ich war überrascht über die unkomplizierte und sichere Anwendung. Die Hauttonmessung habe ich mehrmals beobachtet und positiv festgestellt, dass hier wirklich vor jedem Lichtblitz die Anzeige angepasst wird. So fühlt man sich bei jedem Schritt sicher und muss sich keine weiteren Gedanken um die Einstellung machen. Ich habe das Gerät im Gleit-Modus verwendet und fand das sehr angenehm, lediglich die Intervalle zwischen den einzelnen Blitzen könnten sogar noch etwas kürzer sein – sofern das technisch möglich wäre. Auch an den Beinen konnte ich nach der Anwendung keinerlei negative Veränderung feststellen – weder was Geruch, Hautgefühl noch Aussehen angeht. Ich habe das Gerät bequem im Bett verwendet und hatte aufgrund des relativ langen Kabels keinerlei Probleme damit. Die Lüftung ist zwar deutlich hörbar, aber im Großen und Ganzen nicht störend. 


Bei meiner zweiten und dritten Behandlung konnte ich zwar noch keine wirklich Veränderung meines Haarwachstums einstellen, hatte das allerdings auch nicht wirklich erwartet. Ich verwende das IPL-Gerät einmal wöchentlich, meist bequem samstags oder sonntags, an den Achseln, der Bikinizone und den Beinen. Bei meiner dritten Anwendung verwendete ich das Gerät allerdings nicht wie zuvor direkt nach dem Rasieren, sondern erst einen Tag danach, was sich zu meinem Erstaunen dann doch auch schnell in der Behandlung zeigte: Auch wenn bei mir nur minimale und kaum sichtbare Stoppeln vorhanden waren, ziepte die Behandlung deutlich mehr als bei der Anwendung auf frisch rasierter Haut. An sensiblen Stellen wie unter den Achseln durchzuckte es mich ein- zweimal sogar leicht, wobei auch hier eher von einem kurzen „Schlag“ ähnlich einer statischen Aufladung die Rede sein kann als von tatsächlichem Schmerz. Nichtdestotrotz war die Behandlung merkbar unangenehmer – insofern blieb das auch das einzige Mal, dass ich das IPL-Gerät nicht direkt nach dem Rasieren anwendete. Dazu meinte ich auch einen leicht seltsamen Geruch wahrzunehmen, als hätte man ein Haar verbrannt – zwar nicht wirklich intensiv, aber doch kurz wahrnehmbar. Ich führe dies aber auf die tatsächlich minimal vorhandenen Stoppeln zurück, da mir das in den nachfolgenden Behandlungen nicht noch einmal auffiel. 






Sichtbare Erfolge 

 

Die Behandlung lässt sich aufgrund des relativ geringen Zeitaufwandes und des einfach an den Strom anzuschließenden Geräts problemlos in den Alltag einbinden und nach kurzer Zeit hat sich bei mir schon eine Art Routine entwickelt. Am liebsten verwende ich das Gerät etwa eine halbe Stunde nachdem ich geduscht und mich rasiert habe. Die ersten Erfolge konnte ich persönlich etwa nach der vierten oder fünften Anwendung feststellen: Mir fiel auf, dass meine Härchen an den behandelten Stellen sowohl feiner, als auch insgesamt langsamer nachwuchsen. Wo ich vorher bereits einen Tag nach der Rasur wieder Stoppeln unter den Armen entdeckte, kam ich jetzt einen Tag mehr ohne Rasieren aus und die nachwachsenden Härchen fielen dank der feineren Struktur deutlich weniger auf. Außerdem geht das Rasieren meiner Meinung nach gründlicher und schneller – es kommt zu weniger eingewachsenen Härchen, der Haarwuchs ist dünner und somit leichter zu entfernen und ich habe weniger Hautreizungen und –irritationen, da die Haut nicht mehr unnötig strapaziert werden muss. Nach dem Rasieren habe ich das Gefühl meine Haut ist insgesamt weicher und geschmeidiger, weil das Ergebnis auch einfach gründlicher ist. 

Da ich persönlich zu Anfang des Projekts noch sehr skeptisch war, freut es mich nun, doch deutlich Ergebnisse erkennen zu können, ohne groß „danach Ausschau gehalten“ zu haben. Die oben genannten Aspekte fielen mir einfach mit der Zeit auf und bestärkten mich darin, meine Behandlung weiter fortzusetzen. Nach wie vor finde ich die Anwendung schnell und unkompliziert, weshalb es für mich auch kein Problem darstellt, diese bis zum gewünschten Ergebnis wöchentlich weiterzuführen. Für mich ist die Behandlung sogar zu einem kleinen Home-Spa-mäßigen Ritual geworden, für das ich mir gerne Zeit nehme. 





Fazit 

 

Nach den sechs Wochen Testzeit muss ich sagen dass ich nach meiner anfangs eher skeptischen Position wirklich begeistert vom Braun silk-expert IPL bin. Die Anwendung ist sowohl super einfach, als auch schnell und sicher und führt nach einigen Wochen (wie ja auch bereits in der Bedienungsanleitung angekündigt, ein bisschen Geduld muss man eben schon haben) zu sicht- und spürbaren Ergebnissen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich am Ende so vom Produkt überzeugt bin. Wenn ich daran denke, wie viel Zeit und Ärger mir dadurch erspart bleibt, ist es im Endeffekt auch den Preis wert, zumal das Produkt ja sehr langlebig sein soll. Im Vergleich zu Sugaring und Waxing finde ich die Kosten für eine Einmalanschaffung gemessen an den sonst regelmäßigen Ausgaben wirklich im Rahmen und das Ergebnis gefällt mir hier deutlich besser. Ich muss mir keinen Haarwuchs anzüchten, habe keinerlei Schmerzen bei der Behandlung und die Haare wachsen dauerhaft feiner und deutlich langsamer nach. 

Gerade für Menschen, die wie ich eher dunkle Haare und helle Haut haben, halte ich die Behandlung für sehr empfehlenswert. Abgesehen von ein paar wenigen schwierig abzudeckenden Stellen wie Knöchel, Knie oder Schienbein funktioniert das Gerät bei mir einwandfrei und hinterlässt tolle Ergebnisse. Für mich ist glatte und haarfreie Haut Teil meines Schönheitsideals und es freut mich, dieses Ergebnis nun ohne großen Aufwand gründlicher und langanhaltender herbeiführen zu können. Ich muss mir keine Sorgen machen, ob meine Haut bereits wieder stoppelig werden könnte, wenn ich am Wochenende mal nicht zuhause übernachte und mache mir nicht ständig Gedanken, ob ich mir vor einem ärmellosen Top noch mal kurz über die Achseln rasieren muss. Wer sich bisher über tägliches Rasieren ärgert, sollte sich das Produkt trotz des relativ hohen Preises auf jeden Fall einmal näher ansehen – meiner Meinung nach lohnt sich die Investition definitiv!

Kommentare:

  1. Danke für den tollen Bericht! :)

    Ich überlege schon seit Monaten, ob ich es mal versuchen soll oder nicht, am Ende gewinnt dann aber doch immer das "ich warte nochmal damit..".

    Hatte mich auch für den Test beworben, aber wurde leider nicht angenommen - jetzt freut es mich aber sehr, dass ich deine Erfahrung hier lesen kann und du überzeugt davon bist!

    Ich denke, dann werde ich mir wohl nach dem Urlaub einen anschaffen - zurückgeben kann man es ja immer noch, sollte es doch nicht passen.. :)

    Wie lange musst du denn jezt noch wöchentlich das machen - und immer mit der normalen Rasur davor, oder fällt das irgendwann alles weg bzw wird weniger?
    Das ist gerade noch etwas, das mich interessieren würde ^^

    Greetz,
    Shirisu

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    (manchmal hab ich so viel zu tun, dass ich vergesse regelmäßig auf Bloglovin und co zu gucken - da klappts mit den E-Mails bei mir besser ^^)

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    1. war bei mir zuerst auch erst so,war froh, dass ich es ausprobieren konnte und hätte es mir mit der Erfahrung im Nachhinein auch tatsächlich selbst gekauft :)

      Da die sechs Testwochen gerade erst um sind, werde ich es denke ich noch etwa vier bis sechs Behandlungen im wöchentlichen Turnus anwenden – laut Anleitung ist das Endergebnis nach 4-12 wöchentlichen Behandlungen erreicht und es kann zu einem monatlichen Rhythmus gewechselt werden. Immer mit normaler Rasur davor, die Haare wachsen aber von Woche zu Woche weniger nach und das Rasieren geht demnach sehr viel schneller. Ob die Behaarung irgendwann wirklich vollständig ausbleibt kann ich noch nicht sagen, würde da aber gegebenenfalls nochmal ein zweites Fazit abgeben, wenn noch ein paar Wochen vergangen sind :)

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